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Suchmaschinen-Optimierung bei BMW

5. Februar 2006 | Alexander Pisculla

Dass man mit klarer Trennung von Design und Inhalten auch suchmaschinenfreundliche Webseiten produzieren kann, hat sich scheinbar bei einigen großen Internetagenturen immer noch nicht herumgesprochen. So hat man beispielsweise bei BMW für teures Geld ein CI-gerechtes Webdesign entwerfen lassen, ein Content Management System implementiert und dann den Fehler gemacht, die HTML/CSS-Umsetzung völlig laienhaft vorzunehmen.

Schlecht strukturierter, mit viel Javascript und HTML-Fehlern versehener Quellcode führte dazu, dass die Seiten von Suchmaschinen mehr oder weniger ignoriert wurden. Da eine Neuentwicklung der Webseite mit Berücksichtigung von suchmaschinenfreundlichem Quellcode wohl zu teuer war, entschied man sich dafür, spezielle Vorschaltseiten (sogenannte “Doorway-Pages”) zu produzieren, die mit den gewünschten Suchbegriffen vollgepackt und für den normalen Webnutzer nicht sichtbar sind. Eine (laut Suchmaschinenbetreibern illegale) Strategie, die für einige Zeit aufging und ein hohes Ranking bei Google und Co. garantierte.

Doch mittlerweile greift Google in Deutschland hart durch und hat (nach dem Autoportal “Automobile.de”) nun auch den Münchner Automobilhersteller als Strafe komplett aus dem Index verbannt.

Als Fazit ergibt sich, dass Suchmaschinenfreundlichkeit schon bei der Konzeption einer Webseite berücksichtigt werden muss. Dies kann nur durch strikte Trennung von Design und Inhalt sowie durch konsequentes Einhalten von Webstandards erreicht werden. So produzierte “ehrliche” Webseiten finden von ganz alleine den Weg in die Top-Positionen der Suchmaschinen. Der andere Weg, mit unerlaubten Methoden Suchmaschinen-Algorithmen auszutricksen, mag zwar kurzfristig erfolgreich sein; auf lange Sicht jedoch führt er nur dazu, dass man komplett aus dem Index ausgeschlossen wird.

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Das ist aber durchaus ein verbreitetes bei “den Großen”: Design und Backend ganz groß und wunderbar, SEO-gerechte Umsetzung mangelhaft…

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