Wie man eine Webapplikation “on budget” produziert
10. Februar 2006 | Alexander Pisculla
Ryan Carson von Carson Systems beschreibt, wie mit minimalen finanziellen Mitteln ein professionelles Web2.0-Projekt auf die Beine gestellt werden kann. Die Anwendung “DropSend”, über die man Dateien bis zu 1GB verschicken kann und die zusätzlich als Online Backup-Lösung dient, wurde mit einem Gesamtetat von knapp 50.000 EUR zur Marktreife gebracht. Und das, obwohl die Applikation durch die großen Dateien äusserst hardwareintensiv ist.
Folgende Kosten sind im Laufe eines Jahres angefallen:
- Markenbildung und UI Design: 7.300 EUR
- Entwicklungskosten: 12.500 EUR
- Desktop-Applikationen (Windows/Mac): 4000 EUR
- HTML/CSS: 2400 EUR
- Entwicklungs-Server: 750 EUR
- Hosting: 1200 EUR/Monat
- Rechtliche Dinge: 3900 EUR
- Buchhaltung: 750 EUR
- Linux-Experte für Konfiguration: 750 EUR
- Verschiedenes: 2900 EUR
- Markenzeichen: 375 EUR
- Kontokosten: 300 EUR
- Abrechnungssystem: 750 EUR
Ryan gibt weiterhin Tipps, um Teambildungs-, Skalierbarkeits- und Softwarekosten gering zu halten:
Teambildung “on budget”:
- Nicht mit teuren bekannten Größen arbeiten, sondern auf eher unbekannte Könner setzen
- Geringe Beteiligungen anbieten
- Auf Empfehlungen achten
- Outsourcing in Erwägung ziehen (die Entwicklungskosten in Indien hätten etwa 3000 EUR betragen)
Skalierbarkeit “on budget”:
- Mit kleinen Einheiten anfangen (evtl. nur ein Server); minimale Konfiguration, die für den Launch notwendig ist
- Das System so konzipieren, dass Hardwareerweiterungen im laufenden Betrieb möglich sind
Softwarekosten “on budget”:
– Projektmanagement mit BaseCamp
– Bugtracking mit Trac
– Meetings über Skype/AIM
– Versionskontrolle mit Subversion
– LAMP-System
Der komplette Artikel mit weiteren Tipps ist hier zu finden.
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