Bewährungsprobe für Social Bookmark Dienste
6. Juni 2006 | Alexander Pisculla
Social Bookmark Dienste sind eine feine Sache. Links, die beliebt sind und von vielen “gebookmarkt” werden, tauchen in sogenannten “Popular”-Listen auf. In diesen Listen kann man nachschauen, was momentan im Internet interessant und angesagt ist. So weit, so gut.
Doch was ist, wenn Spammer auf die Idee kommen, ihre eigenen Links in diese Listen zu pushen? So geschehen am letzten Wochenende in del.icio.us/popular: eine Unmenge von überflüssigen Links, alle vom selben User gepostet und alle mit hoher Bookmarkrate. Sollte das Schule machen, kann man die Bookmarkdienste als Quelle für interessante Themen sicherlich vergessen.
Die Anbieter wären gut beraten, etwas gegen dieses Bookmarkspamming zu unternehmen. Einfache Mittel, wie das Sperren von Usern, die von der selben IP-Adresse mehrere Accounts benutzen, können nur der Anfang sein. Kompliziertere Techniken, die auch die anderen User mit einbeziehen, müsssen bereitgestellt werden, um weiterhin als Quelle für interessante Neuigkeiten zu dienen.
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