Bebo: Pokern auf höchstem Niveau
11. Juli 2006 | Alexander Pisculla
Welcher Anbieter einer Online-Community würde nicht sofort Freudensprünge machen, wenn man ihm 550 Millionen Dollar für seine Plattform anbietet? Die Macher von “Bebo“, ein hauptsächlich im englischsprachigen Raum genutztes Social Network, sehen das scheinbar anders. Sie haben laut Techcrunch ein Angebot von British Telecom über genau diese Summe abgelehnt. Ein Preis von über einer Milliarde Dollar sollte da schon drin sein.
Der Konkurrent MySpace, der immerhin die zehnfache Anzahl an monatlichen Seitenaufrufen hat (30 Milliarden gegenüber 3 Milliarden) wurde vor kurzem für den lächerlichen Betrag von 580 Millionen Dollar von Rupert Murdoch gekauft. Da bleibt es abzuwarten, ob sich Bebo mit der doppelten Summe nicht verkalkuliert.
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