Was eine Web 2.0 Seite erfolgreich macht

15. August 2006

Mike Rundle (businesslogs.com) glaubt das Rezept gefunden zu haben, was ein erfolgreiches Web 2.0 Projekt ausmacht.
Seine Formel lautet “Quid pro Quo”: Was bekommt der User für seine Mühe oder manchmal auch für sein Geld, zurück? Wieviel Zeit und Arbeit muss man in Anmeldung und z.B. das Erstellen eines Profils stecken, um im Gegenzug die Inhalte anderer User sehen zu können?
Bei YouTube z.B. gibt es keinen minimalen Einsatz. Jeder kann die Videos aller User betrachten. Will man selbst Videos hochladen und so in den Genuss von Userkommentaren kommen, bedarf es nur einer kurzen Anmeldung.
Auf MySpace genügt ebenfalls eine Anmeldung und das Erstellen eines Profils, in dem man aber nur wenig über sich selbst preisgeben muss. Im Gegenzug kann man sich Millionen andere Profile ansehen und Leute kennenlernen.
Ein weiteres Beispiel ist Digg. Ohne Account kann man jede Menge interessante Stories finden. Mit Account kann man diese auch kommentieren und eigene Stories verfassen.
Ein Negativ-Beispiel ist Squidoo. Man kann zwar Geld für seine Artikel bekommen, wenn diese besonders gut sind, man muss aber enorm viel Arbeit in diese Artikel stecken. Für den User lohnt sich der Aufwand also kaum.
Aus genau diesem Grund, so der Autor, ist YouTube erfolgreich, und wird es auch bleiben. Seiten, die zu viel von ihren Usern abverlangen, der User aber vergleichsweise wenig zurückbekommt, werden früher oder später in der Versenkung verschwinden.

David May in Web2.0, Webapplikationen | Permalink | Ein Kommentar

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