Die Zukunft von Web Applikationen
18. September 2006 | David May
Auf der zweitägigen “The Future of Web Apps”-Konferenz in Kalifornien sprachen zahlreiche namhafte Entwickler von Web 2.0 Seiten, wie ihre Projekte entstanden sind, von der Idee bis zur Umsetzung. Carl Sjogreen erzählte, dass es ihm und seinem Team bei der Entwicklung von Google Calendar darum ging, echte Probleme echter Menschen zu lösen und einen Online Kalender zu entwickeln, der wie ein normaler Kalender funktioniert.
Die wichtigsten Voraussetzungen waren, dass der Kalender schnell, optisch ansprechend und leicht zu bedienen war. Das Produkt sollte möglichst auch für Menschen interessant sein, die sonst keinen Kalender benutzen. Für Sjogreen ist es unabdingbar, mit “normalen” Menschen zu reden, wenn man an einem solchen Projekt arbeitet, und nicht mit Technik Freaks. Also sprachen die Entwickler mit vielen Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten, um sich ein gutes Bild der Bedürfnisse machen zu können.
Sjogreen fasst es so zusammen, dass die Einfachheit eines Produktes der wichtigste Aspekt ist. Außerdem soll es visuell ansprechend sein und nicht nur für eine begrenzte Benutzergruppe, sondern auch für Leute, die nicht in erster Linie zur Zielgruppe gehören, entworfen werden.
Viele Web 2.0 Seiten können vom Vorreiter des Web 2.0, Google, noch Einiges lernen.
Nicht die Frage “Was gibt es noch nicht?”, sondern vielmehr “Was ist sinnvoll und für den User auch nützlich?” ist entscheidend, bevor man sich an die Entwicklung eines Projektes macht. Viele Web 2.0 Projekte sind zum Scheitern verdammt, weil in der breiten Masse dafür einfach kein Bedürfnis besteht.
via postbubble
7. Februar 2007
This is very interesting site…
Kommentar schreiben