Aktuelle Studie “User Experience und Social Shopping”
8. September 2008 | Pamela Moucha
E-Commerce + Web 2.0 = Shopping 2.0: Aus der Mischung und Weiterentwicklung der beiden Online-Trends ist das Konzept des “Social Shopping” hervorgegangen. Eine umfassende Studie hat jetzt dessen Erfolg und Chancen aus Nutzerperspektive untersucht.
Trend aus den USA
In den USA ist Social Shopping längst etabliert, und langsam hält diese Weiterentwicklung von E-Commerce in Richtung Web 2.0 auch in Europa Einzug. Die wesentliche Differenz zum herkömmlichen Online-Shopping liegt im Aspekt der Interaktivität. Während der Nutzer sich bislang eher ‘allein’ durch das Produktangebot eines Online-Shops bewegte und Waren bestellte, kommt beim "Shopping 2.0" die soziale Komponente hinzu. Das heißt Kunden geben Tipps und Empfehlungen an andere Kunden, weisen auf Preise hin, tauschen sich gegenseitig aus und beraten sich.
Nutzungserlebnis beim Sozialen Shoppen
Nachdem die ersten Anbieter für diese neue Einkaufsform vor ungefähr zwei Jahren in Deutschland an den Markt gegangen sind, will die Studie des Hannover Dienstleistungsunternehmens Usability.de nun deren Akzeptanz bei den Nutzern testen. Die Bezeichnung User Experience (UX), wörtlich Nutzererfahrung, umfasst dabei das gesamte “Nutzungserlebnis”, das der User beim Surfen auf einer Website hat. Ein positives Nutzungserlebnis, sprich eine gute User Experience beispielsweise auf einer Social Shopping-Plattform, wird durch verschiedene Kriterien erreicht. Dazu gehören vor allem eine hohe Usability, d.h. eine gute und einfache Bedienbarkeit sowie Faktoren wie Spaß bei der Benutzung (Joy of Use) und ein ansprechendes Design.
Um herauszufinden, wie die User Experience auf deutschen Social Shopping Sites ist, haben die Verfasser der Studie insgesamt 1000 User zu ihrem Shoppingverhalten im Internet befragt. Ziel war es herauszufinden, ob und in welchem Umfang der deutsche Online-Shopper bereits Angebote zum Social Shopping kennt und wie er diese bewertet. Auf vier bekannten deutschen Social Shopping Sites – Dawanda.de, Edelight.de, Dealjaeger.de, Smatch.com – wurden außerdem UX-Tests durchgeführt, um die Benutzerfreundlichkeit dieser Plattformen auf den Prüfstand zu stellen.
User-Befragungen und Testreihe
In der Studie stellen die Autoren die Ergebnisse der Befragungen und Tests im Einzelnen vor. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fassen sie in Empfehlungen für Websitebetreiber zusammen, etwa zum Umgang mit Tags und Profilinformationen. Darüber hinaus will die Studie nützliche Informationen etwa darüber liefern, “für welche Produkte und Zielgruppen Social Shopping wirklich sinnvoll ist”.
Die Untersuchung richtet sich sowohl an Betreiber, Entwickler, Designer und Vermarkter von Online-Shops als auch an E-Commerce-Portale und Communitys. Die gebundene Ausgabe der Studie umfasst 103 Seiten und kann für 230 € direkt beim Herausgeber bestellt werden.
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Weiterführende Links:
Informationen zur Studie “User Experience und Social Shopping”
14. September 2008
Lohnt es sich denn die Studie mal näher anzuschauen? Das wird nicht ganz klar aus dem Posting..
15. September 2008
@Martin: Die Studie ist ohne Frage sehr fundiert, die Ergebnisse gut und verständlich dargestellt. Ob sich die Anschaffung für Sie rentiert, hängt natürlich auch von Ihrem Erkenntnisinteresse und Background ab. Unter dem Weiterführenden Link “Informationen zur Studie” finden Sie auch eine ausführlichere Leseprobe, die Ihnen bestimmt bei der Entscheidung weiterhelfen wird.
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