Wer kann’s besser als Apples Apps?
14. Oktober 2008 | active value
Ohne Zweifel, Apple hat sich mit seinem App Store ein geradezu perfektes ‘Ökosystem’ geschaffen. – Mehr als 100 Millionen Downloads in den ersten 60 Tagen seit dem Marktdebüt stehen für den Erfolg des Applikationen-Shop-Prinzips. Für Apple scheint sich zu erfüllen, wovon alle Anbieter mobiler Endgeräte träumen: Der User tut es. Er nutzt das mobile Internet und lädt sich Anwendungen auf sein Handy runter.
Was Apple hat, das wollen die Anderen auch. Aber die Messlatte liegt hoch. Das System “App Store” ist überzeugend, weil es eine beeindruckende Bandbreite an Services zur Verfügung stellt und damit zahlreiche Bedürfnisse des Nutzers abdeckt. Das System ist einfach zu bedienen, verfügt über eine effektive Nutzerführung und sorgt so für eine ausgesprochen positive User Experience. Es umfasst Vertriebsplattform sowie Abrechnungsfunktion und besticht außerdem durch ein klares Rechtemanagement. Klar, das wollen die Anderen auch. Aber können sie es denn?
Einige Herausforderer, allen voran Nokia und Research in Motion (RIM) haben den Handschuh aufgehoben und streiten mit Smartphones und der neuesten Errungenschaft BlackBerry Storm um die Führung im mobilen Internet. Mit dem 5800 Xpressmusic etwa versucht Nokia, die Kunden vom iPhone abzuziehen und Apple vom Touchscreen-Thron zu stoßen.
Durchaus anzunehmen, dass Nokia es allein auf Basis seiner Größe schaffen wird, in punkto mobiler Applikationen so erfolgreich wie Apple zu werden. An das exorbitante Produktions- und Verkaufsvolumen mit täglich einer Millionen produzierter Endgeräte reicht Apple nun einmal bei weitem nicht heran.
Ungewiss und fraglich bleibt indes, ob die Nacheiferer Nokia & Co je auch an die Überlegenheit Apples heranreichen werden, wenn um eine überzeugende und beeindruckend gute User Experience geht.
Weiterführende Links:
fscklog: Apples App Store – grandios und beunruhigend
mobile zeitgeist: Apples App Store
SPIEGEL Online: Blackberry Storm: Besser als das iPhone?
manager-magazin: Nokias Antwort auf das iPhone
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