Yahoo dockt an Facebook an
11. Juni 2010 | active value
Yahoo will vom Erfolg des Sozialen Netzwerkes Facebook profitieren und integriert es stärker in seine Internetportale Yahoo und Flickr. Yahoo-Nutzer können nun Facebook-Kontakte in ihr Nutzerkonto übertragen und Statusmeldungen lesen. Außerdem hat man die Einstellungen der Privatsphäre deutlich vereinfacht. Yahoo antwortet damit auf das starke Wachstum der Online-Netzwerke, die zunehmend klassischen Portalen Konkurrenz bieten.
Nutzer halten
Nutzer loggen sich von der Yahoo-Website bei Facebook ein. Inhalte, die sie bei Facebook publizieren, lassen sich auf die Yahoo-Seite übernehmen und im Mail-Postfach lesen. Ebenso kann man die Aktivitäten auf den Yahoo-Seiten den Facebook-Freunden mitteilen, etwa wenn sie bei Yahoos Fotoportal Flickr Bilder hochladen oder Nachrichten kommentieren.
Ebenso wurden in Flickr Funktionen integriert um Facebook direkt zu nutzen: Deklariert man ein Foto als „Öffentlich“ erscheint es auf Wunsch gleichzeitig auf der Pinwand bei Facebook.
Die Gründe
Yahoo macht das aus zwei Gründen: Nutzerbindung und Bekanntheitsgrad steigern. Die Nutzer sollen weiterhin in Yahoo verbleiben und von dort aus Facebook nutzen, gleichzeitig möchte man den Facebook-Usern Yahoo näher bringen.
Die Privatsphäre-Einstellungen wurden überarbeitet und heißen jetzt Yahoo Pulse. Die Seite informiert über Informationen, die an externe Dienste, wie Facebook übertragen werden. Yahoo präsentieren die Einstellungen betont transparent und reagiert so auf Negativ-Schlagzeilen der Online-Netzwerke. Weitere Soziale Netzwerk sollen noch in diesem Jahr eingebunden werden. Ebenso wird die Integration des Spiele-Anbieters Zynga stattfinden, mit dem vor kurzem eine strategische Zusammenarbeit beschlossen wurde.

17. Juni 2010
Na, mal sehen, ob das wirklich was bringt.
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