Soziales Netzwerken im Stundenplan
22. Juni 2010 | active value
In den USA ergänzt die Aufklärung über Umgang und Gefahren der sozialen Netzwerke den Lehrplan.
Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken, sind über das Stadium eines Phänomens hinausgewachsen und haben sich fest im täglichen Leben verankert.
Kenntnisse sind Pflicht
Viele Highschools bieten nicht nur Informationskurse an, sondern wollen ab dem kommenden Schuljahr die Teilnahme zur Pflicht machen. Schüler geben private Informationen allzu offenherzig preis, werden Opfer von Cybermobbing oder sind sich nicht bewusst über die Folgen ihrer Ausschweifungen als Schüler, die nicht nur den Berufsstart deutlich erschweren können, sondern auch das weitere Leben beeinflussen können. Das sich Daten im Netz nur sehr schwer wieder völlig entfernen lassen, ist das eines der größten Probleme. Vor allen Dingen das Bewusstsein dafür zu wecken. Aber nicht nur die Gefahren sind ein Thema, sondern auch die Möglichkeiten für den Unterricht.
Tendenz steigend
Nahezu drei Viertel aller US-Teenager nutzen soziale Netzwerke. Die Tendenz ist steigend und hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Wer kein Profil in den großen Netzen wie Facebook oder Twitter bleibt von vielen Aktivitäten ausgegrenzt.
Schulen und Schulbehörden in den USA verfolgen verschiedene Wege: In manchen Schulen liegt das Augenmerk auf Informationen über die Gefahren, andere fördern den richtigen Umgang, um möglichst Nutzen aus den Netzen zu ziehen.
Internetcoaching vermittelt sicheres Mailen und Surfen, korrektes Verhalten bei der digitalen Kommunikation, die Glaubwürdigkeit von Informationen im Internet richtig einzuordnen und ganz banal die Nutzung der Netzwerke.

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