Das Rechtshänder-Handy
30. Juni 2010 | active value
Mit 1,7 Millionen verkauften iPhone 4 in nur drei Tagen hat Apple alle eigenen Bestmarken übertroffen und den „erfolgreichsten Produktstart in Apples Firmengeschichte“ praktiziert, sagte der Vorstandsvorsitzende Steve Jobs. Das Vorgängermodell 3GS erreichte am ersten Wochenende rund eine Million Stück. Aber trotz langer Schlangen in den Apple-Stores ist schon harsche Kritik an dem Gerät laut geworden.
Übertragungsprobleme
Hält man das Handy mit der linken Hand und bedeckt dabei mit dem Handballen die linken unter Ecke des Gehäuses, bricht die Übertragsleistung massiv ein und reduziert die Gesprächsqualität bis hin zum Abbruch der Verbindung.
Jobs Antwort?
Ein Käufer schrieb deshalb direkt an die Email-Adresse von Apple-Boss Steve Jobs. Die Antwort kam so spontan und bar jeglicher Höflichkeitsfloskeln das sie tatsächlich von Jobs sein könnte: „Nimm es einfach in die andere Hand oder kaufe Dir eine der zahlreichen Hüllen.“
Lösung per Software?
Einige amerikanische Blogs vermuten: Apple arbeitet schon an einem Software-Update, die das Problem beheben soll. Aufgrund der strengen Verbraucherschutzrechte in den USA bereitet die amerikanische Kanzlei Kershaw, Cutter & Ratinoff eine Sammelklage vor und ruft Verbraucher auf, sich zu melden.

5. Juli 2010
Die Frage ist: Braucht man unbedingt ein iPhone?
Wenn es weiterhin solche Probleme gibt, sollte man auf Handys der Konkurrenten zugreifen. Apple muss schnell handeln.
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