Web 2.0 zum Durchblättern
3. August 2010 | active value
Flipboard, eine App, die Empfehlungen von Freunden bei Facebook und Twitter in ein optisch ansprechendes Magazin-Layout einpasst, ist zurzeit der große Renner und verzückt die Besitzer eines iPad. Von Medienrevolution ist die Rede.
Zeitung von Freunden
Es zeigt nicht nur kurze Twitter- oder Facebook-Einträge mit Link, sondern auch die Ergebnisse des Link und die ersten Textzeilen sowie ein Bild. Was dabei auf dem iPad entsteht sieht aus wie Zeitung in gefälligem Layout, die aus den Empfehlungen von Facebook-Freunden und Twitter-Bekannten besteht. Man liest mit, was Freunde und Bekannten lesen und was sie bewegt. Es lassen sich auch Kategorien einrichten, die sich um Themen oder Personen drehen. Flipboard schlägt auch Kategorien vor. Dazu hat die Redaktion Twitter-Listen erstellt, die bekannte Quellen von Verlagen aggregiert und Inhalte anzeigt. Die Nutzer können neue Kategorien einrichten, indem sie nach Themen oder Personen suchen.
Suchergebnisse besser aufbereitet
Um relevante Inhalte zu filtern, nutzt Flipboard eine semantische Suchmaschine von Ellerdale, ein Start-up-Unternehmen das von kurzem übernommen wurde. Ellerdale ist ein „Firehouse“-Partner von Twitter, bekommt also wie Google oder Bing alle Tweets übermittelt. Ellerdale versucht, Themen mit Hilfe semantischer Verfahren zu identifizieren. Die Suchergebnisse werden eindeutig besser aufbereitet als von Twitter selbst. Zudem berücksichtigt es Suchergebnisse von Wikipedia, RSS-Feeds und aus dem Web.
Noch ist die Version unfertig, so lassen sich Inhalte nur lesen, wenn eine Internetverbindung besteht. Eine künftige Version soll auch einen Offline-Modus beinhalten.

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