Facebook steigt in standortbasierende Dienste ein
12. August 2010 | active value
Facebook baut Baustein für Baustein die Dienste weiter aus. Nun steigt das größte soziale Netzwerk der Welt in den Markt der Location Based Services (LBS) ein. Silicon Valley streut die Gerüchte schon länger, nun verdichten sich die Anzeichen.
Heißer Kandidat
Hot Potato scheint der Kandidat sein, denn sich Facebook einverleiben will. Neben Check-Ins an bestimmten Orten erlaubt die Software auch “Check-Ins” zu Büchern, Musikstücken oder Fernsehsendungen. Facebook kauft weniger die Hot-Potato-Software und -Infrastruktur als das Know-How in den Köpfen der Mitarbeiter, die auf diesem Wege ihren Arbeitsplatz in die Facebook Büros verlegen sollen. So war Facebook bei früheren Käufen auch vorgegangen.
Facebook Places
Bereits in wenigen Wochen soll „Facebook Places“ starten. Mittels „check-in“ können Nutzer von LBS dann ihren Standort per mobile Web kundgeben an ihre Freunde. Die Location Based Services werden von Branchenkennern als der nächste große Hype angesehen: Nachsehen ob sich Freunde für eine Tasse Kaffee und einen Schwatz in der Nähe finden lassen oder sich die nächste Bar in der Umgebung befinden, klapp ganz einfach per Smartphone und dem entsprechenden Dienst. Aber durch solche Dienste entstehen auch neue Werbeformen, die auf Milliardenumsätze hoffen lassen und der Social Media Primus Facebook will sich dieses große Geschäft nicht entgehen lassen.
Überarbeitung erwartet
Aber Facebook wäre nicht Facebook, wenn sie ihren Social Media Service nicht noch optimieren wollten. Zwar steht der Start von Facebook Places unmittelbar bevor, aber Details sind nicht bekannt. Foursquare und Gowalla können sich jedenfalls schon mal warm anziehen.

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