Google-Chef empfiehlt Jugendlichen Namensänderung
18. August 2010 | active value
Der CEO von Google, Eric Schmidt, schlägt einen frappant einfachen Weg sich seiner Jugendsünden im Internet zu entledigen: Man sollen seinen Namen ändern, wenn man volljährig ist.So würden sich pikante Jugendfotos auf Facebook nicht bei der Jobsuche negativ auswirken, erklärte Schmidt dem Wall Street Journal in einem Interview.
Datenschutz klein geschrieben
Abgesehen davon das eine Namensänderung nur in den USA relativ einfach zu vollziehen, entlarvt diese Aussage das Verständnis von Datenschutz eines der großen Entscheider der Internet-Welt.
Gesichtserkennung
Schmidt vernachlässigt dabei völlig, dass sowohl Facebook als auch Googles eigener Bilderdienst Picasa über Gesichtserkennung verfügen und Personen herauszufiltern können. Die Namensänderung ist weder nachträglich die Lösung des Problems, noch macht Schmidt einen Vorschlag wie man dieses Problem löst, bevor es entsteht, beispielsweise durch stärkeren Schutz der Privatsphäre.
Schmidt lobt Konkurrenz
Facebook selbst wertet Schmidt positiv und bezeichnet das Portal ein “konsequentes Unternehmen”. Ob Google auch in den Social-Media-Bereich einsteigen will, wollte Schmidt nicht bestätigen. Gerüchten zu Folge plant das Unternehmen mit aber mit GoogleMe bereits die Konkurrenz zu Facebook.

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