Online-Werbemarkt macht Zeitungen pleite
15. September 2010 | Alexander Schwarz
Zum Start der dmexco in Köln korrigierte der OVK im Bundesverband Digitale Wirtschaft seine bisherigen Prognosen nochmals um fünf Prozent nach oben:
Der deutsche Markt für Onlinewerbung wächst 2010 auf über 5 Milliarden Euro und reiht sich damit auf den dritten Platz
der Werbemedien ein. 0,7 Prozent liegt die klassische Zeitungswerbung dem Online-Werbemarkt noch voraus, es ist nur eine Frage der Zeit
bis Onlinewerbung die klassischen Werbeformen ablöst.
Werbebanner noch dominierend
Auch wenn immer mehr Unternehmen den Social-Media-Trend für sich entdecken, sind es bisher noch die klassischen Formen der Online-Werbung,
die das Wachstum der Branche vorantreiben. Für Werbebanner wird sogar bis zu 2,9 Mrd. Euro ausgegeben – ein Zuwachs von 23 Prozent. Doch auch bei der Werbung in Suchmaschinen wird ein Zuwachs von 15 Prozent auf insgesamt 1,9 Mrd. Euro erwartet.
Soziale Netzwerke drücken den Preis
Für Werbetreibende erfreulich, für die Anbieter eher nicht: Durch die große Reichweite von sozialen Netzwerken wie Facebook wird die Anzahl der verfügbaren Werbeflächen immer größer, die Werbegelder können sich breiter verteilen und der Preis fällt.
Der gesamte Report ist kostenlos auf der Webseite des Bundesverbands für digitale Wirtschaft unter abrufbar.

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