Massenpanik und Verzweiflung unter Facebook-Usern
24. September 2010 | Alexander Schwarz

500 Millionen Menschen halten den Atem an. Soziale Kommunikation auf einem normalen Weg scheint unmöglich.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war es soweit: Facebook erlebt den Super-GAU. Für mehr als zweieinhalb Stunden war Facebook nicht oder nur schwer zu erreichen. Facebook selbst spricht vom schlimmsten Ausfall seit über vier Jahren.
Massive Folgen
Betroffene aus aller Welt sprechen über die Ausmaße des Unglücks. Bei Twitter gab es kein anderes Thema mehr.
Zahlreiche Menschen waren wie von der Außenwelt abgeschnitten. Tausenden Menschen wurde das erste Mal kein einziges Mal zum
Geburtstag gratuliert.
Facebook’s automatisches Reparatursystem
Fehler sind menschlich, Fehler passieren. Facebook ist da einen Schritt weiter und hat vorgesorgt – und zwar in Form
eines automatischen Reparatursystems, das Konfigurationseinstellungen überwacht und bei Fehlern selbstständig korrigiert. Das das ganze nur in der Theorie
funktioniert hat Facebook dann auch gemerkt und schaltet das System bis auf Weiteres ab.
Passt auf, Facebook, sonst gehen eure 500 Millionen User zu Diaspora. Die sind dann aber auch erstmal down
24. September 2010
Sauber, so muss das sein.
Ich frage mich nur ob es auch so einen “Hype” gibt wenn StudiVZ und Co. mal für 2 Stunden die Licher abschalten.
24. September 2010
StudiVZ gibt es noch? Was machen die Leute, wenn FB und Twitter gleichzeitig down sind?
24. September 2010
Das wäre der Super-Gau, ich als Social Network Opfer wäre wahrscheinlich dabei meinen Stuhl anzuknabbern!
26. September 2010
Ob sich Diaspora tatsächlich durchsetzen wird?
27. September 2010
Ich denke nicht, ist meiner Meinung nach sowieso viel zu sehr gehyped. Wird wohl eher eine Community für Datenschutzfanatiker. Überhaupt ist doch jeder selbst für das verantwortlich, was er tut. Wenn ich so eine Homepage ins Netz stelle, kann die auch jeder lesen.
27. Dezember 2010
Schon ziemlich traurig, dass die angespielte Ironie des Artikels niemand ernst nimmt. Abhängigkeit von SM – sicher entstehen bald neue Berufe, die sich des Themas annehmen…
10. Mai 2011
Hallo Herr Schwarz,
ein interessanter Beitrag von Ihnen, der aber auch nachdenklich stimmt. Sowas ist vielleicht auch einer von diesen Momenten, in denen man darüber nachdenken sollte, wieviel Wichtigkeit man einer Internetplattform zugestehen sollte. Keine Frage, der Informationsfluss im Internet ist einfach klasse, aber sollte man davon sein Leben abhängig machen oder sein Leben darüber definieren?
Wie immer hat alles im Leben zwei Seiten und wenn etwas, wie in diesem Fall Facebook, mal eine Zeit lang nicht funktioniert, merkt man schnell auf welche Annehmlichkeiten verzichtet werden muss.
Das hat doch auch etwas Gutes.
Lieben Dank für den Artikel und eine schöne Zeit.
Wolf Wartwig
16. Mai 2011
Wenn Facebook und Twitter down sind müssten sich die Leute mal wieder im realen Leben normal unterhalten. Ob dass klappt???
9. Mai 2012
Ob sich Diaspora tatsächlich durchsetzen wird? Deke eher nicht
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